Tag 24/25 steht mal so grob für einen Zeitraum von ein paar mehr Tagen und Nächten, wo ich insgesamt in 3 verschiedenen Ländern war (4, wenn man Bayern mitzählt) und sehr viel Zeit in irgendwelchen Fortbewegungsmitteln verbracht habe, die sich meistens auch fortbewegt haben. Oder Zeit damit verbracht, auf said Fortbewegungsmittel zu warten.
Dabei stellt man unter anderem fest, daß die sinnvolle Reihenfolge der Verproviantierung im Bahnhof München ist, erst zum Gosch zu gehen und Krabben- bzw. Fischbrötchen zu kaufen (ab 2 Stück kriegt man die Brötchen nämlich in eine ziemlich gute Papiertüte-mit-Henkeln, meistens ungefragt, aber manchmal fragen sie auch, ob man eine will) und dann erst zum Subway und da dann zu sagen, keine Plastiktüte bitte. Die packen nämlich ungefragt alles zum Mitnehmen in Plastiktüte.
Eigentlich hatte das den Sinn, daß die Fische und Krabben eh kalt waren und das Sub noch warm, weswegen ich als letztes zum Subway gegangen bin, aber es hatte auch noch aus plastikfastenden Gründen Sinn. :)
In Land Nr. 3 wollte ich dann einem dieser Verpackungslos-Läden einen Besuch abstatten, nachdem mir gesagt wurde, daß es da einen in Reichweite gibt. Sogar in sehr guter Reichweite - mit dem Fahrrad komm ich da ziemlich gut hin. Mit allem anderen ... nicht. Also, zu Fuß hätte ich noch gehen können, Fahrrad war aber praktischer.
Ich wußte zwar, daß es solche Läden gibt (in irgendwo-weit-weg Städten), aber ich war noch nie in einem drin. Also am Samstagnachmittag aufgemacht, wo sie bis 17 h aufhaben. Vorher im Web etwas schlauer gemacht, wie's funktioniert, deshalb hatte ich ein paar leere Gläser und Flaschen dabei.
Ergebnis? Na, also wenn ich so einen Laden hier ums Eck hätte, wäre das Plastikfasten einfach. Die verzichten da komplett auf Plastik(müll), und haben dabei immer noch eine ganze Menge Zeug, von Süßkram bis Körperpflege.
Käse gibt es unter der Käseglocke, Fleisch und Fisch gäbe es prinzipiell auch, muss man halt vorbestellen. Was ich natürlich nicht getan habe, aber ich war ja hauptsächlich zum Gucken da, was es überhaupt gibt. Wenn ich Wurst hätte haben wollen, Salamizeugs wäre da gewesen.
Obwohl der Laden nicht sonderlich groß ist, gibt es eine Menge Zeug. Ich investiere in ein innovatives Sandwichwrapdings, das zwar innen eine Plastikbeschichtung hat (zumindest irgendein Kunststoff ist das, aber angeblich weichmacherfrei und bla), aber außen Stoff, der abwisch- und waschmaschinenwaschbar und sandwichangepasst größenverstellbar ist. Sowas kann ich brauchen. Gerade auf Reisen nehme ich nämlich gern auch belegte Brote/Brötchen mit, und die landen dann meistens in Plastik-Frühstücksbeuteln, weil ich keinen Bock habe, dann nach dem Essen trotzdem noch leere Tupperdosen oder sonstwelche Gefäße zu haben, die genauso viel Platz wegnehmen wie vorher. Dieses Wrapdings löst das Problem... in den Fällen, wo ich 'gutartige' Brotbeläge habe.
Das hier isses:
http://rolleat.com/shop-online-reusable-food-transportation-products/sandwich-wrap-bocnroll/sandwich-wrapper-bocnroll-eco-green/
Außerdem nehme ich Kakaonibs mit und stelle dabei fest, dass für die Dinge in den Hängespendern Dinge mit weiterem Hals praktischer sind als selbst die Weithalsflasche, also eher Gläser. Ich bekomme zwar einen Trichter geliehen, aber da die Kakaonibs sich ständig im Trichter verkeilen, ist das auch nur ein Behelf. Egal. Genau deswegen bin ich ja da, damit ich weiß, wie's läuft, wenn ich wirklich einkaufen will. Man kann zwar vor Ort Gläser kaufen oder leihen, aber ich habe gefühlte 442 leere Gläser von irgendwas daheim, und Pfandkram hab ich keinen Bock gerade, weil ich eigentlich ja genug dabeihabe und nicht weiß, wann ich wieder da bin.
Der Haupteffekt von dem Laden und wieso ich da definitiv wieder hingehen werde, ist für mich im 'Operativen', wie das so schön heißt, aber gar nicht mal die Plastikfreiheit, sondern das, wonach der Laden sogar benannt ist: nur die Menge kaufen, die man auch wirklich braucht. Passt natürlich genauso zur Zero-Waste-Philosophie.
So konnte ich von einem selten verwendeten Gewürz eben nur ein bißchen was kaufen, und Gewürze haben sie eine ganze Wand voll. Wenn der Popcornmais alle ist, werde ich da neuen holen, weil ich für Popcorn einen Eßlöffel pro Topf brauche, also vielleicht 6 Eßlöffel im Jahr. Popcornmais gibts aber in normalen Läden immer nur in 500g Packs. Zwar hält sich das ewig, aber warum soll es mir jahrelang im Weg rumstehen? Dafür kann ich dann auch in dem Laden etwas mehr pro Korn investieren. So viel teurer als die normalen Läden ist er nämlich auch nicht mal, wenn man noch reinrechnet, daß das alles Bio ist, was die verkaufen (soweit's halt geht).
Kernseifeflocken würde ich kriegen, Hirse, Nudeln, so ziemlich alles, was man irgendwie in Gläser füllen kann oder, was Gemüse betrifft, in einem Netz abtransportieren. Zotter-Schokolade gibt es auch was :) wenn wir nicht noch so viel Zeugs von Weihnachten übrig hätten, würde ich.
Was mir vorher nicht klar war: auch wiederverwendbare Plastikgefäße gibt es nicht, alles nur Glas und Metall und Sonstiges. Baumwoll-Einkaufsnetze, zum Beispiel. Und Gemüsebeutel. Die letzteren nützen mir aber nicht viel, da die zu undurchsichtig sind, als daß ich in einem normalen Supermarkt damit durchkäme. Immerhin wird nicht mißbilligend auf meine Plastiktasche geschaut, die in dem Laden so ein wenig fehl am Platz wirkt. Ich frage mich auch, wie die Hardcore-Plastikverweigerer Fleisch und Fisch abholen. Klar, Möglichkeiten gäbe es auch ohne extra Investition (zB 'im Topf' ;) ).
(So als Mittelalter- und Fantasyfreak lernt man ja ohnehin schon, sichtbares Plastik zu vermeiden auf Lagern und Märkten. Wer das dann ernster betreibt, der verzichtet auch oft aufs unsichtbare. Es macht die Sache letztendlich eher einfacher - Plastik, was ich gar nicht erst dabeihabe, muss ich nicht mühsam verstecken.)
So, und wer sich nun den Laden selbst anschauen will, hier ist er:
http://www.dasgramm.at/
:)
Samstag, 8. April 2017
Dienstag, 4. April 2017
Plastikfasten, Tag 20-23 - Milchproduktegedöns
Ja, 'Gedöns' schreibt man korrekterweise ohne h. ;-)
(Any reference to actual persons, living or dead, and their blogs, is purely coincidental, of course.)
Mittlerweile sind wir beim 27./28.3., weil ich am Wochenende davor Besuch hatte (und nicht drauf geachtet, ob's nicht sogar trotzdem gepasst hätte mit dem Plastikfasten, weil wir ohnehin vorhandene Vorräte gegessen haben) und mir unter der Woche mal der Kollege das Plastikfasten vereitelt hat, indem er mir unbedingt einen Kaffee aus dem Automaten mit den Zwangs-Plastikbechern ausgeben mußte. Im Gegensatz zum McD neulich, wo ich unschuldiges Opfer des Konzerns und seiner Drive-wird-anders-gehandhabt-als-Laden-Politik war, wäre das nun theoretisch vermeidbar gewesen, also wird dieser Tag halt auch ausgesetzt. Siehe Regel #1; außerdem war das der Mensch, der neulich dankenswerterweise gefahren ist, also darf der das auch mal.
Auf der Gemüsefront nichts Neues, es gab neulich mediterrane Pfanne mit Auberginen, Zucchini und Tomaten, die sind alle meistens problemlos plastikfrei zu kriegen.
Regel #2 greift bei einem Produkt, auf das ich in der Küche nicht verzichten will, und das ist Skyr. Den brauche ich für alles mögliche, als Allroundmilchprodukt. Joghurt ist mir meistens zu sauer für Dips, Aufstriche oä, und Creme Fraiche, Saure Sahne und Quark schmecken alle nicht richtig für alles, was ich damit machen können will. Seitdem es Skyr hierzulande vernünftig gibt, hat der den Schmand in meinem Kühlschrank für die meisten Anwendungsgebiete verdrängt.
Interessanterweise verkaufen mindestens 2 meiner üblichen Discounter ihren Skyr (und nur den!) in Bechern, die zwar Plastik sind, aber sehr dünnes Plastik, mit einer Pappverstärkung. Sinnvoll, denn in irgendwas Dichtes muß man den Skyr ja tun, aber an diesen Bechern ist deutlich weniger Plastik dran als an den äquivalenten Joghurtbechern. Die Skyrbecher sind unter ihrer Pappmanschette ziemlich instabil. Aber beides zusammen funktioniert wunderbar, und die Pappmanschette hat sogar eine Abreißlinie, damit man frustfrei die Manschette ins Altpapier werfen kann und den Becher in den gelben Sack. Warum man das nicht genauso auch beim normalen Joghurt macht, erschließt sich mir nicht.
Normales Joghurt kann man aber theoretisch auch in Pfandgläsern kaufen. Das weiß ich seit langem, und genauso lange habe ich das bewußt ignoriert. Weil a) mir die Gläser tendenziell zu groß sind, b) man die Gläser im Gegensatz zu normalen Pfandflaschen ausgespült (!) zurückgeben muss, und das ist auch Aufwand, c) ich das immer nur mit dem Fruchtjoghurt von Landliebe verbinde, den ich nicht sonderlich zu mögen glaube. Ob das wirklich so ist, daß mir der nicht schmeckt, oder ob es da nur mal eine so nervige Werbung dazu gab, so daß der Name auf Dauer negativ belegt ist ("Carglass! Seitenbacher!"), sei mal dahingestellt. Natürlich ist das Ganze d) auch teurer, aber a) - c) waren die Haupthinderungsgründe.
Vielleicht sollte ich aber im Rahmen des Plastikfastens auch mal dem Joghurtpfandglas eine Chance geben. Da ich so oder so kein großer Joghurtesser bin, fällt die Frage, ob das dann wirklich umweltfreundlicher ist, nicht so ins Gewicht, und zunächst ist mal richtig, daß es weniger Plastikmüll macht. So there.
Im Rahmen bisheriger Einkaufsexpeditionen hatte ich festgestellt, daß es sehr wohl mittlerweile auch Naturjoghurt in Pfandgläsern gibt (für den ich oft mehr Verwendung habe als für den Fruchtkram), und auch noch ein, zwei andere Firmen außer Landliebe. Damit wäre Problem c) erst mal gelöst, bleiben a) und b). Ausspülen ist eigentlich kein Problem, denn es ist klar, daß man die Dinger nur mal ausschwenken muss und nicht spülen spülen, denn wirklich spülen wäre totaler Quatsch, weil die Hersteller sie ohnehin RICHTIG spülen. Müssen. Außerdem könnte man sie eh nicht gescheit spülen, weil man ja Rücksicht drauf nehmen muss, daß das Etikett intakt bleibt, sonst ist nix mit Pfand. Die Frage, wie eigentlich die Rückgabe funktioniert (wenn ich dafür etwa klingeln und mit Leuten reden muss, kommt das nicht in Frage!), wird mir im Edeka beantwortet, daß die Dinger ganz normal im Automaten landen, wie Flaschen auch. Na, dann ist b) auch machbar. Mpf.
Bleibt a). Eigentlich ist mir das Glas zu groß, und das bleibt auch so, kann ich es drehen wie ich will. Also kann das nur funktionieren, wenn ich wirklich innerhalb von ein paar Tagen das ganze Glas aufesse. Das klappt aber vermutlich eher im Büro als daheim. Also mal ein Glas lecker klingendes Joghurt beim Bioladen gekauft, und ins Büro in den Kühlschrank gestellt.
Aber wie das so ist: wenn man alle Probleme löst, materalisiert ein ganz neues Set an Problemen. ;-)
Direkt aus dem Glas zu essen, ist keine kluge Idee - zwar wird es davon nicht sofort schlecht, aber die Chancen, DASS es schlecht wird, sind x-mal höher. Also brauche ich eine Schale zum draus essen. Und einen Löffel.
Spülmaschine wäre da, aber ich will weder eine eigene Schale in die Spülmaschine werfen (das Zeug da drin neigt dazu, dann vom längsten Lulatsch aller Kollegen ausgeräumt zu werden und auf der obersten Schrankebene zu landen, wo ich nicht drankomme... ich habe nur Tassen da drin, und zwar mehrere, so dass die Chance hoch ist, mindestens EINE unten zu finden) noch eine Schale ständig zusätzlich rumfliegen haben müssen. Und die spontan immer mal wieder im Schrank materialisierenden Kantinenschalen gehören nun mal eigentlich in die Kantine, außerdem wären die viel zu laut. Geklapper im Büro will ich nicht haben.
Löffel sind auch Mangelware, denn Zeug in der Spülmaschine gilt als Allgemeingut. Die sind einfach ständig 'weg'. Meistens sind zwei oder drei da, aber eben nur meistens. Ja, ich könnte ins gut sortierte Nachbarbüro dackeln, die haben alles, aber Aufwand und so.
Lösung ist der sonst als Teebeutelzwischenlager verwendete Deckel (als 'Tasse' gedacht, normale Tasse verwende ich aber lieber) der ohnehin rumstehenden Thermoskanne. Da der eh nie auf die Flasche kommt, weil der Tee ja Trinktemperatur haben soll, liegt der sowieso auf dem Tisch rum, und die Teebeutel können auch die Teetasse als Zwischenlager verwenden, grad bis zum Mülleimer. Als Schale hat er die richtige Größe, und den schnell von Hand zu spülen, lässt sich mit dem Teekochen parallelisieren. (Er ginge ja in die Spülmaschine, aber s.o.). Leise genug ist er auch, das ist Plastik innen.
Löffel hatte ich von daheim mitgebracht, aber ein weiteres Manko gefunden: ein Metalllöffel klappert unglaublich laut im Glas rum, wenn man das Joghurt umfüllt. Aber da fiel mir ein, daß wir ja einen Familiensatz Plastik-Sporks haben, die so ziemlich alles mitmachen, ohne kaputtzugehen, und schon ist Ruhe im Glas. :-)
Das erste Glas Joghurt hat auch problemlos geklappt. :-) Und war tatsächlich lecker. :-)
Nur zurückgeben muss ich es noch, im Moment sitzt es noch bei den anderen leeren Flaschen herum, die auch abgegeben werden müssen.
(Any reference to actual persons, living or dead, and their blogs, is purely coincidental, of course.)
Mittlerweile sind wir beim 27./28.3., weil ich am Wochenende davor Besuch hatte (und nicht drauf geachtet, ob's nicht sogar trotzdem gepasst hätte mit dem Plastikfasten, weil wir ohnehin vorhandene Vorräte gegessen haben) und mir unter der Woche mal der Kollege das Plastikfasten vereitelt hat, indem er mir unbedingt einen Kaffee aus dem Automaten mit den Zwangs-Plastikbechern ausgeben mußte. Im Gegensatz zum McD neulich, wo ich unschuldiges Opfer des Konzerns und seiner Drive-wird-anders-gehandhabt-als-Laden-Politik war, wäre das nun theoretisch vermeidbar gewesen, also wird dieser Tag halt auch ausgesetzt. Siehe Regel #1; außerdem war das der Mensch, der neulich dankenswerterweise gefahren ist, also darf der das auch mal.
Auf der Gemüsefront nichts Neues, es gab neulich mediterrane Pfanne mit Auberginen, Zucchini und Tomaten, die sind alle meistens problemlos plastikfrei zu kriegen.
Regel #2 greift bei einem Produkt, auf das ich in der Küche nicht verzichten will, und das ist Skyr. Den brauche ich für alles mögliche, als Allroundmilchprodukt. Joghurt ist mir meistens zu sauer für Dips, Aufstriche oä, und Creme Fraiche, Saure Sahne und Quark schmecken alle nicht richtig für alles, was ich damit machen können will. Seitdem es Skyr hierzulande vernünftig gibt, hat der den Schmand in meinem Kühlschrank für die meisten Anwendungsgebiete verdrängt.
Interessanterweise verkaufen mindestens 2 meiner üblichen Discounter ihren Skyr (und nur den!) in Bechern, die zwar Plastik sind, aber sehr dünnes Plastik, mit einer Pappverstärkung. Sinnvoll, denn in irgendwas Dichtes muß man den Skyr ja tun, aber an diesen Bechern ist deutlich weniger Plastik dran als an den äquivalenten Joghurtbechern. Die Skyrbecher sind unter ihrer Pappmanschette ziemlich instabil. Aber beides zusammen funktioniert wunderbar, und die Pappmanschette hat sogar eine Abreißlinie, damit man frustfrei die Manschette ins Altpapier werfen kann und den Becher in den gelben Sack. Warum man das nicht genauso auch beim normalen Joghurt macht, erschließt sich mir nicht.
Normales Joghurt kann man aber theoretisch auch in Pfandgläsern kaufen. Das weiß ich seit langem, und genauso lange habe ich das bewußt ignoriert. Weil a) mir die Gläser tendenziell zu groß sind, b) man die Gläser im Gegensatz zu normalen Pfandflaschen ausgespült (!) zurückgeben muss, und das ist auch Aufwand, c) ich das immer nur mit dem Fruchtjoghurt von Landliebe verbinde, den ich nicht sonderlich zu mögen glaube. Ob das wirklich so ist, daß mir der nicht schmeckt, oder ob es da nur mal eine so nervige Werbung dazu gab, so daß der Name auf Dauer negativ belegt ist ("Carglass! Seitenbacher!"), sei mal dahingestellt. Natürlich ist das Ganze d) auch teurer, aber a) - c) waren die Haupthinderungsgründe.
Vielleicht sollte ich aber im Rahmen des Plastikfastens auch mal dem Joghurtpfandglas eine Chance geben. Da ich so oder so kein großer Joghurtesser bin, fällt die Frage, ob das dann wirklich umweltfreundlicher ist, nicht so ins Gewicht, und zunächst ist mal richtig, daß es weniger Plastikmüll macht. So there.
Im Rahmen bisheriger Einkaufsexpeditionen hatte ich festgestellt, daß es sehr wohl mittlerweile auch Naturjoghurt in Pfandgläsern gibt (für den ich oft mehr Verwendung habe als für den Fruchtkram), und auch noch ein, zwei andere Firmen außer Landliebe. Damit wäre Problem c) erst mal gelöst, bleiben a) und b). Ausspülen ist eigentlich kein Problem, denn es ist klar, daß man die Dinger nur mal ausschwenken muss und nicht spülen spülen, denn wirklich spülen wäre totaler Quatsch, weil die Hersteller sie ohnehin RICHTIG spülen. Müssen. Außerdem könnte man sie eh nicht gescheit spülen, weil man ja Rücksicht drauf nehmen muss, daß das Etikett intakt bleibt, sonst ist nix mit Pfand. Die Frage, wie eigentlich die Rückgabe funktioniert (wenn ich dafür etwa klingeln und mit Leuten reden muss, kommt das nicht in Frage!), wird mir im Edeka beantwortet, daß die Dinger ganz normal im Automaten landen, wie Flaschen auch. Na, dann ist b) auch machbar. Mpf.
Bleibt a). Eigentlich ist mir das Glas zu groß, und das bleibt auch so, kann ich es drehen wie ich will. Also kann das nur funktionieren, wenn ich wirklich innerhalb von ein paar Tagen das ganze Glas aufesse. Das klappt aber vermutlich eher im Büro als daheim. Also mal ein Glas lecker klingendes Joghurt beim Bioladen gekauft, und ins Büro in den Kühlschrank gestellt.
Aber wie das so ist: wenn man alle Probleme löst, materalisiert ein ganz neues Set an Problemen. ;-)
Direkt aus dem Glas zu essen, ist keine kluge Idee - zwar wird es davon nicht sofort schlecht, aber die Chancen, DASS es schlecht wird, sind x-mal höher. Also brauche ich eine Schale zum draus essen. Und einen Löffel.
Spülmaschine wäre da, aber ich will weder eine eigene Schale in die Spülmaschine werfen (das Zeug da drin neigt dazu, dann vom längsten Lulatsch aller Kollegen ausgeräumt zu werden und auf der obersten Schrankebene zu landen, wo ich nicht drankomme... ich habe nur Tassen da drin, und zwar mehrere, so dass die Chance hoch ist, mindestens EINE unten zu finden) noch eine Schale ständig zusätzlich rumfliegen haben müssen. Und die spontan immer mal wieder im Schrank materialisierenden Kantinenschalen gehören nun mal eigentlich in die Kantine, außerdem wären die viel zu laut. Geklapper im Büro will ich nicht haben.
Löffel sind auch Mangelware, denn Zeug in der Spülmaschine gilt als Allgemeingut. Die sind einfach ständig 'weg'. Meistens sind zwei oder drei da, aber eben nur meistens. Ja, ich könnte ins gut sortierte Nachbarbüro dackeln, die haben alles, aber Aufwand und so.
Lösung ist der sonst als Teebeutelzwischenlager verwendete Deckel (als 'Tasse' gedacht, normale Tasse verwende ich aber lieber) der ohnehin rumstehenden Thermoskanne. Da der eh nie auf die Flasche kommt, weil der Tee ja Trinktemperatur haben soll, liegt der sowieso auf dem Tisch rum, und die Teebeutel können auch die Teetasse als Zwischenlager verwenden, grad bis zum Mülleimer. Als Schale hat er die richtige Größe, und den schnell von Hand zu spülen, lässt sich mit dem Teekochen parallelisieren. (Er ginge ja in die Spülmaschine, aber s.o.). Leise genug ist er auch, das ist Plastik innen.
Löffel hatte ich von daheim mitgebracht, aber ein weiteres Manko gefunden: ein Metalllöffel klappert unglaublich laut im Glas rum, wenn man das Joghurt umfüllt. Aber da fiel mir ein, daß wir ja einen Familiensatz Plastik-Sporks haben, die so ziemlich alles mitmachen, ohne kaputtzugehen, und schon ist Ruhe im Glas. :-)
Das erste Glas Joghurt hat auch problemlos geklappt. :-) Und war tatsächlich lecker. :-)
Nur zurückgeben muss ich es noch, im Moment sitzt es noch bei den anderen leeren Flaschen herum, die auch abgegeben werden müssen.
Plastikfasten, Tag 18-19 - Experimente und Erkenntnisse Woche 2
Insgesamt gibt es relativ wenig neue Erkenntnisse, deshalb ist das auch kein eigenes Posting wert. Nach wie vor macht sich die Plastikfasterei vor allem bemerkbar, indem meine zombieapokalypsentauglichen Vorräte reduziert werden, und das ist auch gut so.
Ein weiterer Effekt ist, daß ich neue Dinge probiere, die ich sonst bewußt oder unbewußt ignoriert habe. Rote Bete zum Beispiel. Okay, die habe ich bisher nicht absichtlich ignoriert, ich esse sogar die Version aus dem Glas gelegentlich (gibt es in der Kantine sehr oft in der "Salatbar" *), ein ganzes Glas würde ich davon nicht wollen). Aber mit der Gemüseversion konnte ich bisher nichts anfangen, weil ich erst hätte schauen müssen, was man eigentlich damit bitte machen soll. Drauf gebracht, damit vielleicht doch was anzufangen, hat mich ein Veganer-Vegetarier-Restaurant, wo Freunde unlängst Geburtstag gefeiert hatten. Da gab's Rote Bete einfach so geröstet. Und das schmeckt gar nicht mal schlecht. Und die Dinger sind nie plastikverpackt im Rohzustand. Ich habe ein wenig damit rumexperimentiert und bin wenig überraschenderweise auf Umwegen dabei gelandet, sie pommesmäßig im Backofen zu machen wie die Süßkartoffeln auch.
*) die oft eher den Namen Zeug-aus-dem-Glas-Bar verdienen würde *seufz*
Die Umwege bestanden unter anderem darin, mich mal an (Kartoffel)Chips aus dem Backofen zu versuchen. In meinem obskuren Kartoffelchip-Maker (ich berichtete ja schon über ihn) klappt das mit normalen Kartoffeln recht gut, mit Süßkartoffeln oder anderem Kram hatte ich das noch nicht probiert. Und eigentlich müßte es im Backofen ja besser gehen, so die Denke.
Also muß das probiert werden. Da soll sich diesmal auch der für den Kartoffelchip-Maker viel zu dünne Scheiben produzierende dazugehörende Hobel nützlich machen.
Erkenntnis 1: damit kann man Kartoffeln hobeln, und vielleicht noch Gurken und Zucchini (beides nicht die Zielgruppe), aber kaum Süßkartoffeln. Die sind viel zu fest; man braucht derartig viel Kraft, daß man das vermutlich mit diesem Plastikhobel nicht lange macht, bevor der irgendwann zerbricht und man vermutlich die Schneide irgendwo im Finger hat. Der etwas stabilere Gurkenhobel, mit dem ich ja normal die Kartoffeln für den Kartoffelchipmaker schneide, streikt auch. Vielmehr streike ich, denn zwar liegt mir an billigen Küchengeräten nicht sooo viel, aber an meinen Fingern im intakten Zustand. Süßkartoffeln mit meinem Equipment zu hobeln, ist an accident waiting to happen. Means no. Dann nicht. Vielleicht ginge es mit dem Edelteil unter meiner Hobelflotte, aber das sau ich jetzt nicht auch noch ein.
Mit der Roten Bete kommt das Equipment einigermaßen klar. Nur, das hat einen anderen Nachteil - es ist gut, daß ich schwarze Klamotten anhabe, denn das artet sofort in Splatter aus. Nicht ohne Grund verwendet man Rote Bete als Farbstoff. Es färbt alles ein, was in der Nähe ist und nicht bei drei auf dem nächsten Baum. Dann eben auch nicht. Zu viele Nebenwirkungen.
Also fülle ich den Rest vom Blech mit normalen Kartoffeln auf, und weil ich beides probieren will, wird ein Teil eingeölt und der andere eben nicht.
Erkenntnis 2: vielleicht bin ich zu dum, aber Dinge-Chips gehen im normalen Backofen NICHT besser als in diesem Mikrowellenkonstrukt, egal ob nun mit Öl oder ohne. Sie werden zwar durchaus knuspriger und normalen Chips auch durchaus ähnlicher, aber das nur in einem gaaaanz exakt definierten Zusammenspiel aus Chipdicke und Ofentemperatur. Mit meinen eher unregelmäßig dick geschnittenen Chips plus der Verformung selbiger beim Backen klappt das mäßig bis gar nicht, auch bei Umluft nicht (obwohl die es etwas besser macht). Entweder sind sie noch labbrig, oder werden schwarz. Oder beides. Zwar schreiben die Anleitungen alle, daß man die Backofentür sehr oft aufmachen sollte, damit der Dampf rauskann, aber ohnehin habe ich alle naselang die Tür auf, um jeweils die zwei Chips rauszufischen, die sonst schwarz werden würden, wenn sie länger drinblieben.
Die Ausbeute ist durchaus lecker (auch die Versionen Süßkartoffel und Rote Bete), aber insgesamt ist das too much bother. Ich setz mich doch nicht die ganze Zeit vor den Backofen und micromanage den Inhalt. Nee. Ich mach durchaus auch mal Tüddelkram mit Aufwand, wenn sich das lohnt, aber die Gesamtbilanz passt hier nicht. Nu, dann nicht. Ich habe beim Chefkoch schon ein paar andere Rezepte ausgesucht für Knabberzeug, was dann hoffentlich etwas weniger Händchenhalten benötigt.
Bis dahin gibt es eben Wasabierbsen, die in meinen Vorräten herumlungerten. ;-)
Plastikfasten, Tag 16-17 - To Go or not To Go
Aaah, Rückstand. Aber jetzt kommen dafür ein paar Posts auf einmal.
Tag 16 war Montag, da bin ich ohnehin zu nichts gekommen (und brauchte auch nichts), Tag 17 war Dienstreise. Was mit viiiiiiel zu früh aufstehen anfing, natürlich. Eru sei Dank ist ein Kollege gefahren (freiwillig). Und er hat auch nicht allzu viele spöttische Bemerkungen gemacht auf der Hinfahrt. (Kann natürlich sein, daß ich die nicht mitbekommen habe, weil ich doch geschlafen habe ;-) )
Ich hatte noch kurz überlegt, ob ich Frühstück mitnehme, mich dann aber dagegen entschieden, weil wir eh mittags in die Kantine gehen würden. Da waren wir dann auch, und ja, das ist eine eher gute Kantine. Was sich dann nochmals bestätigt hat, weil die Café-Sektion groß Werbung damit gemacht hat, daß sie jetzt für den Kaffee zum Mitnehmen ein Mehrweg-Pfandbechersystem einführen. Was so funktioniert, daß man einmal den Becher kauft, darin seinen Kaffee kriegt und damit hingehen kann, wo immer man halt hingehen wollte, und wenn man dann nächstes Mal dort Kaffee will und den Becher wieder abgibt, bekommt man seinen Kaffee in einem sauberen, identischen Becher. Also fast wie ganz normales Kantinengeschirr, nur daß man eben einmal den Becher kaufen muss und dafür sein 'Geschirr' auch tatsächlich erlaubt wegtragen darf ;-), und daß das Ding nicht aus was Schwerem und Zerbrechlichem ist. Und einen Deckel hat, wobei ich mal vermute, daß der wie die typischen To-Go-Dinger nicht dicht ist, sondern allenfalls ein grober Schwappschutz (was aber schon viel hilft).
Zu meinem Pech war ich eine Woche zu früh, sonst hätte ich das Ding schon. Das würde nämlich gleichzeitig auch gleich mein lokales Kaffeeproblem hier lösen, denn dann würde ich den Kaffee vor dem Essen oben in den Becher kochen, Deckel drauf, den Becher samt Kaffee einfach mit in die hiesige Kantine nehmen, und dann hätte ich ihn für den Kaffee danach schon da und müßte nicht nochmal hochrennen für den Kaffee nach dem Essen.
Tja. im Mai sollte ich das nächste Mal da sein, spätestens. (Daß ich hätte meinen Kollegen beauftragen können, der heute da war, das fällt mir natürlich jetzt ein. Deh.)
Direkt vor der Rückfahrt will einer von uns noch zum McDrive und da einen Kaffee für die Fahrt mitnehmen. Den will ich zwar nicht, aber so ein kleines Eis wäre nett. Das kleine ohne Sauce haben sie ja in der Waffel; ich esse das öfters, und normalerweise kriegt man das in der Waffel mit einem Stück Pappe drumrum. Die Waffel wäre auch nett.
Aber Pustekuchen, offenbar gilt das nur, wenn man das Eis im Laden kauft, denn ich kriege das Plastikding. :-(
Mit Plastiklöffel in Plastikverpackung, to boot.
[bernd] Mist. [/bernd]
Tag 16 war Montag, da bin ich ohnehin zu nichts gekommen (und brauchte auch nichts), Tag 17 war Dienstreise. Was mit viiiiiiel zu früh aufstehen anfing, natürlich. Eru sei Dank ist ein Kollege gefahren (freiwillig). Und er hat auch nicht allzu viele spöttische Bemerkungen gemacht auf der Hinfahrt. (Kann natürlich sein, daß ich die nicht mitbekommen habe, weil ich doch geschlafen habe ;-) )
Ich hatte noch kurz überlegt, ob ich Frühstück mitnehme, mich dann aber dagegen entschieden, weil wir eh mittags in die Kantine gehen würden. Da waren wir dann auch, und ja, das ist eine eher gute Kantine. Was sich dann nochmals bestätigt hat, weil die Café-Sektion groß Werbung damit gemacht hat, daß sie jetzt für den Kaffee zum Mitnehmen ein Mehrweg-Pfandbechersystem einführen. Was so funktioniert, daß man einmal den Becher kauft, darin seinen Kaffee kriegt und damit hingehen kann, wo immer man halt hingehen wollte, und wenn man dann nächstes Mal dort Kaffee will und den Becher wieder abgibt, bekommt man seinen Kaffee in einem sauberen, identischen Becher. Also fast wie ganz normales Kantinengeschirr, nur daß man eben einmal den Becher kaufen muss und dafür sein 'Geschirr' auch tatsächlich erlaubt wegtragen darf ;-), und daß das Ding nicht aus was Schwerem und Zerbrechlichem ist. Und einen Deckel hat, wobei ich mal vermute, daß der wie die typischen To-Go-Dinger nicht dicht ist, sondern allenfalls ein grober Schwappschutz (was aber schon viel hilft).
Zu meinem Pech war ich eine Woche zu früh, sonst hätte ich das Ding schon. Das würde nämlich gleichzeitig auch gleich mein lokales Kaffeeproblem hier lösen, denn dann würde ich den Kaffee vor dem Essen oben in den Becher kochen, Deckel drauf, den Becher samt Kaffee einfach mit in die hiesige Kantine nehmen, und dann hätte ich ihn für den Kaffee danach schon da und müßte nicht nochmal hochrennen für den Kaffee nach dem Essen.
Tja. im Mai sollte ich das nächste Mal da sein, spätestens. (Daß ich hätte meinen Kollegen beauftragen können, der heute da war, das fällt mir natürlich jetzt ein. Deh.)
Direkt vor der Rückfahrt will einer von uns noch zum McDrive und da einen Kaffee für die Fahrt mitnehmen. Den will ich zwar nicht, aber so ein kleines Eis wäre nett. Das kleine ohne Sauce haben sie ja in der Waffel; ich esse das öfters, und normalerweise kriegt man das in der Waffel mit einem Stück Pappe drumrum. Die Waffel wäre auch nett.
Aber Pustekuchen, offenbar gilt das nur, wenn man das Eis im Laden kauft, denn ich kriege das Plastikding. :-(
Mit Plastiklöffel in Plastikverpackung, to boot.
[bernd] Mist. [/bernd]
Sonntag, 26. März 2017
Plastikfasten, Tag 12-15 - Markt und Bioladen
Aufgrund von RL hinke ich hier etwas hinterher, aber immerhin war ich so schlau, auf dem Kalender mitzuzählen. In den Tagen 12 und 13 ist nichts Interessantes passiert, aber der Tag 14 war ein Samstag, wo ich rein zufällig hier war und beschlossen hatte, mir dann endlich den Markt am Samstag mal anzusehen. Und vielleicht Rosenkohl lose zu finden, den gibts immer nur im Plastiknetz im Supermarkt.
Also in den Ort gefahren, weil ich zumindest dort noch was anderes zu tun hatte, und beinahe hätte ich den Markt übersehen, denn der war wirklich sehr überschaubar. Laut Internet ist der samstags der größere als der mittwochs, aber das mag vielleicht im Sommer so sein, jetzt im Winter jedenfalls nicht. (Das war der 18.3., das ist noch Winter.) Es gab ganze 2 Metzgerwagen, 1 Käsefritzen, 1 oder 2 Gemüsestände und einen Blumenfritzen.
Um die Metzgerwagen habe ich gleich einen Bogen geschlagen, denn Plastikverpackung und -tüte war da schon eh klar. Auf eine Plastikfolie müssen sie das Zeug ja auf die Waage legen... und das Ganze dann irgendwo reinpacken auch. Mittlerweile habe ich mich auch etwas schlauer gemacht, was die Gesetzeslage ist - offenbar ist es okay, in eigenen Gefäßen was mitzunehmen, solang selbiges Gefäß auf dem Tresen stehenbleibt. Bleibt aber das Problem mit dem Abwiegen, und da sie nur auf Folie abwiegen, möchte ich auch nicht wirklich das Fleisch auf dieser Abwiegefolie dann bis zum Tresen balancieren müssen, meistens zumindest eher nicht. Wenn das dann runterknallt, hat auch keiner was davon außer Ärger. Den braucht keiner.
Aber ich brauch auch grad eh kein Fleisch, und nur mal gucken wollte ich nicht, weil grad keine andere Kundschaft da war, mich die Wagenmenschen schon hoffnungsvoll angeschaut haben (Kundschaft?) und ich dann immer das Gefühl bekomme, ich müßte was kaufen. Der Käsefritze dito, in allen genannten Punkten, außerdem ist der auch zB auf dem Weihnachtsmarkt da, zumindest kenn ich diese Karre irgendwoher.
An dieser Stelle muß ich gestehen, daß ich es beim Einkaufen super unangenehm finde, wenn man nicht mal in Ruhe gucken kann, ohne so "Suchen Sie was Bestimmtes?!" angesprochen oder so auffordernd angeschaut zu werden. Das mag ich nicht. Selbst wenn es freundlich gemeint ist. (Es gibt einen sehr guten Workaround von Verkäuferseite her - ich komm drauf zurück!)
Da bin ich genau das Gegenteil meiner Großtante. Die wollte 'bedient' werden. Wenn sie einen Laden betreten hat und nicht spätestens 2 Sekunden später einer sie gefragt hat, was sie denn gern hätte, und nicht eher Ruhe gegeben hat, bis sie was gekauft hat, war sie beleidigt über den schlechten Service.
Ich dagegen will in Ruhe mir die Sachen anschauen können. Und ich will kein schlechtes Gewissen haben müssen, wenn ich ohne was zu kaufen wieder gehe. Manchmal will ich nämlich tatsächlich gar nichts haben, sondern wirklich nur schauen, was es eigentlich gibt. Das geht aber bei kleinen Läden kaum, ohne daß man dann mit dem Gefühl rausgeht, daß die sich jetzt fragen, warum man denn nichts gekauft hat. Grah.
Bei Supermärkten ist das überhaupt kein Problem, da wird allenfalls mal geguckt, ob man nichts geklaut hat, wenn man an der Kasse vorbeigeht, und das war's auch.
Immerhin habe ich aus der sicheren Entfernung schon sehen können, daß ein Gemüsestand Rosenkohl da hatte, und zwar sehr schönen. Und es wurde tatsächlich die grad einkaufende Kundschaft gefragt "ham Se ne Tüte dabei, oder brauchense eine?" Sehr schön, da würde es also keine Diskussionen geben.
Dumme Diskussionen mag ich nämlich auch nicht, davon habe ich im Dienst genug, brauch ich nicht in meiner Freizeit.
Also Rosenkohl gemerkt, auf zum Bioladen, der ist einen Block weiter. Wenn ich schon mal da bin, kann ich da noch mal schauen, ob es da was gibt, was ich haben will. Der ist von der Größe her ein Mittelding zwischen einem Laden und einem Supermarkt, irgendwie. Man kann in Ruhe rumschauen, Zeug angucken und eben auch wieder gehen, ohne daß man das Gefühl hat, dem Besitzer uneingeladen durchs Wohnzimmer gelaufen zu sein. Aber schon noch 'familiär', ist wohl das passendste Wort. Mittelding halt.
Rosenkohl hat er grad nicht. Muß er auch nicht. Er hat Auberginen runtergesetzt, die kann ich brauchen. Und es gibt ganz kleine Zwiebeln, großartig. Ich mag Zwiebeln zB auf Tomatenbrote oder Fischbrötchen, aber da brauche ich keine ganze für, und dann habe ich halbe oder dreiviertel Zwiebeln rumfliegen, die ich zeitnah fertigessen muß. Daher mag ich solche kleinen Zwiebeln für diesen Zweck. Aber die mitgebrachte zweite Obsttüte brauche ich für den Rosenkohl noch, und die ersten kriegen die Auberginen.
Der Laden hat natürlich Tüten da, sowohl Plastikobsttüten als auch braune Papiertüten sehe ich (auch sehr schön - lässt einem selbst die Wahl, welche man gerade für notwendig hält! Großes Lob dafür.), also könnte ich einfach eine Papiertüte nehmen aber "wenn man's auch ganz weglassen kann, dann lass es weg" und ich habe eh noch den Plastikbecher vom letzten Mal, wo ich im Supermarkt lose Cocktailtomaten eingekauft habe. Quasi so ein Dings wie die Becher, wo die Milchshakes beim McD reinkommen, nur ohne Loch im Deckel ;). Den will ich ja für die losen Cocktailtomaten wiederverwenden, wenn ich mal wieder da bin, also ist der in der Einkaufstasche.
Die Tomaten haben bestimmt nichts dagegen, wenn zwischendurch Zwiebeln darin waren. Und im Bioladen gibt es da bestimmt auch keine große Diskussion um den Becher, weil das da häufiger vorkommen dürfte, daß Leute Müll vermeiden wollen und passende Dinge wiederverwenden.
Der Ladenbesitzer ist gerade damit beschäftigt, von irgendeinem großen Käse was abzuschneiden und ich tigere rüber, denn da könnte ich vielleicht sogar Käse ohne Folie kriegen, möglicherweise? Alles, was abgepackt rumliegt, hat natürlich Folie drum, aber eben auch nur Frischhaltefolie und nicht die volle Plastikschachtel wie die normalen abgepackten Käse im Supermarktregal.
Aber er fragt mich vorher, ob ich denn mal ein Stück probieren möchte, er hätte ihn ohnehin grad offen. Weil er das nie so fragt, daß ich das Gefühl kriege, ich müsste den Käse dann auch kaufen, lasse ich mir auch gern eins geben. Gute Laune, sagt er. Die habe ich, aber da ich auf der Leitung stehe (von 'wach' hat keiner was gesagt), werde ich drüber aufgeklärt, daß der Käse so heißt.
Ah so :-). Passt auch zum Käse - mit Kräutermantel, schmeckt tatsächlich sehr gut. Hätte ich gar nicht gedacht, normalerweise ist milder Schnittkäse nicht so meins.
Da sonst grad keiner im Laden ist, versuche ich das Experiment und frage, ob ich den Käse auch in meine Tupperdose kriegen kann. Oder ob die Folie denn sein müsse, aus gesetzlichen oder was-auch-immer Gründen. Ich wolle da jetzt nicht rumdiskutieren, aber ich versuche zu plastikfasten und bla, und daher die Frage.
Er meint, die Folie könnte er auch wegtun. Na, aber ob er sie nun wegschmeißt oder ich, das ist dann auch egal, also nehme ich den Gute-Laune-Käse mit Folie (Stück in passender Größe war schon fertig verpackt) und noch ein Stück von einem Käse, auf den ich vorher schon ein Auge geworfen hatte, weil ich die Sorte mag und hierzulande selten sehe.
Der Ladenmensch meint, auch wenn ich nicht diskutieren wolle, dürfte ich natürlich gerne diskutieren ;-) und die Folie sei nötig, weil ihm sonst das alles unterm Tresen sofort beim Hingucken eintrocknet. Na DAS weiß ich doch auch, da drum brauchen wir gar nicht diskutieren, daß DA die Folie nötig ist, ich hatte halt eher wissen wollen, ob er sie bei dem Käse weglassen kann, den er eh gerade offen hatte. Wo er ja ein Stück hätte neu abschneiden können für mich, was ich dann genommen hätte!
Ja, äh, okay, da haben wir aneinander vorbei geredet. Nun habe ich aber die Käsestücke schon, und nun bleibt es wie's ist, siehe Regel #1. Außerdem mag ich den Bioladen, und der will schließlich auch Umsatz machen, sonst macht der irgendwann zu und dann kriege ich auch keine losen Kartoffeln mehr, wenn nicht grad Markt ist. So there.
Kann sogar sein, daß er beim Wiegen der Zwiebeln für den Plastikbecher entsprechend abgezogen hat, obwohl ich ihm gesagt habe, den könnte er ruhig mitwiegen (daß das Ding etwas mehr wiegt als eine normale Tüte, ist ja mein Problem, und sooo schwer ist der nun auch nicht).
Zurück auf dem Markt gibt es gar keine Diskussionen, den Rosenkohl darf ich mir auch selbst wegnehmen und in die Tüte packen, dann wird das Ganze gewogen, und fertig. Scheint eh der Normalfall zu sein.
Weil sie aber auch Eier verkaufen, nutze ich die Gelegenheit und frage, ob sie leere Eierkartons brauchen können. Die schmeiße ich nämlich nie weg, weil... man sie ja nochmal brauchen könnte, und so. (Das ist eine andere Geschichte und soll in einem anderen Blogeintrag erzählt werden.)
Ja, würden sie gern nehmen, könnten sie brauchen. Mittwochs seien sie auch da, da würden sie nur da vorne stehen *zeig*. Ja dann bis demnächst mal. Ich hatte ohnehin beschlossen, mich irgendwann (tm) in der Mittagspause mal rüberzuschleichen, wenn momentan der größere Markt mittwochs ist. Mache ich mal, wenn ich das Fahrrad dabeihabe, zu Fuß dauert das zu lange.
Sehr fein, ist auch gleich das Problem 'sich auf dem Schrank stapelnde Eierkartons' gelöst. Das Wochenende schafft Platz, denn außerdem ist auch noch das im Keller im Weg stehende kaputte Fahrrad bei einem lokalen Menschen mit Schild am Tor "wer verschenkt alte Fahrräder? Zustand egal, auch kaputt/verbogen etc" gelandet, der sich riesig drüber gefreut hat und offenbar Zeit und Gerät hat, das Ding wieder flottzumachen. Wie's aussieht, macht er brauchbare Gefährte daraus und verkauft dann die wieder. Das ist mir ja in jeder Hinsicht viel lieber, es so jemandem zu schenken, als daß ich's hätte zum Sperrmüll geben müssen.
(Ich hatte im Fahrradladen schon mal gefragt, ob die mir das reparieren würden, und die meinten, kann man machen, lohnt sich finanziell aber nicht. Fair.)
Mit dem Samstag bin ich sehr zufrieden :-)
Ach ja, den Workaround für Verkäufer für den Umgang mit Leuten wie mir, den hatte ich noch versprochen. Denn woher soll ein Verkäufer von irgendwas wissen, ob er nun Typ Großtante im Laden hat (WILL gefragt werden, was sie will) oder Typ ich (will genau das nicht)?
Offenbar kennen zumindest einige Verkäufer das Problem, denn ein freundliches "Sie sagen Bescheid, falls ich was für Sie tun kann, ja? :-)" oder entsprechend (es gibt viele Variationen davon) funktioniert hervorragend, wenn ernst gemeint (und nicht so passiv-aggressiv 'Suchen Sie was Bestimmtes?!').
Dann rufe ich freundlich zurück "Klar, mach ich, aber ich muß erst selbst denken, ob ich überhaupt was will :-)", und alles ist gut.
So lässt es mir die Wahl, ob ich irgendwas will, lässt mich aber auch wissen, daß ich nicht ignoriert werde und Beratung etc. natürlich bekomme, wenn ich denn eine will. So ist mir das am liebsten. Laßt mir einfach die Wahl.
Und in Läden, die das so handhaben, geh ich auch gern rein, genau wie in die, wo ich tatsächlich ignoriert werde, wenn ich nicht von selbst ankomme und frage. Das geht bei mir beides. :-)
Also in den Ort gefahren, weil ich zumindest dort noch was anderes zu tun hatte, und beinahe hätte ich den Markt übersehen, denn der war wirklich sehr überschaubar. Laut Internet ist der samstags der größere als der mittwochs, aber das mag vielleicht im Sommer so sein, jetzt im Winter jedenfalls nicht. (Das war der 18.3., das ist noch Winter.) Es gab ganze 2 Metzgerwagen, 1 Käsefritzen, 1 oder 2 Gemüsestände und einen Blumenfritzen.
Um die Metzgerwagen habe ich gleich einen Bogen geschlagen, denn Plastikverpackung und -tüte war da schon eh klar. Auf eine Plastikfolie müssen sie das Zeug ja auf die Waage legen... und das Ganze dann irgendwo reinpacken auch. Mittlerweile habe ich mich auch etwas schlauer gemacht, was die Gesetzeslage ist - offenbar ist es okay, in eigenen Gefäßen was mitzunehmen, solang selbiges Gefäß auf dem Tresen stehenbleibt. Bleibt aber das Problem mit dem Abwiegen, und da sie nur auf Folie abwiegen, möchte ich auch nicht wirklich das Fleisch auf dieser Abwiegefolie dann bis zum Tresen balancieren müssen, meistens zumindest eher nicht. Wenn das dann runterknallt, hat auch keiner was davon außer Ärger. Den braucht keiner.
Aber ich brauch auch grad eh kein Fleisch, und nur mal gucken wollte ich nicht, weil grad keine andere Kundschaft da war, mich die Wagenmenschen schon hoffnungsvoll angeschaut haben (Kundschaft?) und ich dann immer das Gefühl bekomme, ich müßte was kaufen. Der Käsefritze dito, in allen genannten Punkten, außerdem ist der auch zB auf dem Weihnachtsmarkt da, zumindest kenn ich diese Karre irgendwoher.
An dieser Stelle muß ich gestehen, daß ich es beim Einkaufen super unangenehm finde, wenn man nicht mal in Ruhe gucken kann, ohne so "Suchen Sie was Bestimmtes?!" angesprochen oder so auffordernd angeschaut zu werden. Das mag ich nicht. Selbst wenn es freundlich gemeint ist. (Es gibt einen sehr guten Workaround von Verkäuferseite her - ich komm drauf zurück!)
Da bin ich genau das Gegenteil meiner Großtante. Die wollte 'bedient' werden. Wenn sie einen Laden betreten hat und nicht spätestens 2 Sekunden später einer sie gefragt hat, was sie denn gern hätte, und nicht eher Ruhe gegeben hat, bis sie was gekauft hat, war sie beleidigt über den schlechten Service.
Ich dagegen will in Ruhe mir die Sachen anschauen können. Und ich will kein schlechtes Gewissen haben müssen, wenn ich ohne was zu kaufen wieder gehe. Manchmal will ich nämlich tatsächlich gar nichts haben, sondern wirklich nur schauen, was es eigentlich gibt. Das geht aber bei kleinen Läden kaum, ohne daß man dann mit dem Gefühl rausgeht, daß die sich jetzt fragen, warum man denn nichts gekauft hat. Grah.
Bei Supermärkten ist das überhaupt kein Problem, da wird allenfalls mal geguckt, ob man nichts geklaut hat, wenn man an der Kasse vorbeigeht, und das war's auch.
Immerhin habe ich aus der sicheren Entfernung schon sehen können, daß ein Gemüsestand Rosenkohl da hatte, und zwar sehr schönen. Und es wurde tatsächlich die grad einkaufende Kundschaft gefragt "ham Se ne Tüte dabei, oder brauchense eine?" Sehr schön, da würde es also keine Diskussionen geben.
Dumme Diskussionen mag ich nämlich auch nicht, davon habe ich im Dienst genug, brauch ich nicht in meiner Freizeit.
Also Rosenkohl gemerkt, auf zum Bioladen, der ist einen Block weiter. Wenn ich schon mal da bin, kann ich da noch mal schauen, ob es da was gibt, was ich haben will. Der ist von der Größe her ein Mittelding zwischen einem Laden und einem Supermarkt, irgendwie. Man kann in Ruhe rumschauen, Zeug angucken und eben auch wieder gehen, ohne daß man das Gefühl hat, dem Besitzer uneingeladen durchs Wohnzimmer gelaufen zu sein. Aber schon noch 'familiär', ist wohl das passendste Wort. Mittelding halt.
Rosenkohl hat er grad nicht. Muß er auch nicht. Er hat Auberginen runtergesetzt, die kann ich brauchen. Und es gibt ganz kleine Zwiebeln, großartig. Ich mag Zwiebeln zB auf Tomatenbrote oder Fischbrötchen, aber da brauche ich keine ganze für, und dann habe ich halbe oder dreiviertel Zwiebeln rumfliegen, die ich zeitnah fertigessen muß. Daher mag ich solche kleinen Zwiebeln für diesen Zweck. Aber die mitgebrachte zweite Obsttüte brauche ich für den Rosenkohl noch, und die ersten kriegen die Auberginen.
Der Laden hat natürlich Tüten da, sowohl Plastikobsttüten als auch braune Papiertüten sehe ich (auch sehr schön - lässt einem selbst die Wahl, welche man gerade für notwendig hält! Großes Lob dafür.), also könnte ich einfach eine Papiertüte nehmen aber "wenn man's auch ganz weglassen kann, dann lass es weg" und ich habe eh noch den Plastikbecher vom letzten Mal, wo ich im Supermarkt lose Cocktailtomaten eingekauft habe. Quasi so ein Dings wie die Becher, wo die Milchshakes beim McD reinkommen, nur ohne Loch im Deckel ;). Den will ich ja für die losen Cocktailtomaten wiederverwenden, wenn ich mal wieder da bin, also ist der in der Einkaufstasche.
Die Tomaten haben bestimmt nichts dagegen, wenn zwischendurch Zwiebeln darin waren. Und im Bioladen gibt es da bestimmt auch keine große Diskussion um den Becher, weil das da häufiger vorkommen dürfte, daß Leute Müll vermeiden wollen und passende Dinge wiederverwenden.
Der Ladenbesitzer ist gerade damit beschäftigt, von irgendeinem großen Käse was abzuschneiden und ich tigere rüber, denn da könnte ich vielleicht sogar Käse ohne Folie kriegen, möglicherweise? Alles, was abgepackt rumliegt, hat natürlich Folie drum, aber eben auch nur Frischhaltefolie und nicht die volle Plastikschachtel wie die normalen abgepackten Käse im Supermarktregal.
Aber er fragt mich vorher, ob ich denn mal ein Stück probieren möchte, er hätte ihn ohnehin grad offen. Weil er das nie so fragt, daß ich das Gefühl kriege, ich müsste den Käse dann auch kaufen, lasse ich mir auch gern eins geben. Gute Laune, sagt er. Die habe ich, aber da ich auf der Leitung stehe (von 'wach' hat keiner was gesagt), werde ich drüber aufgeklärt, daß der Käse so heißt.
Ah so :-). Passt auch zum Käse - mit Kräutermantel, schmeckt tatsächlich sehr gut. Hätte ich gar nicht gedacht, normalerweise ist milder Schnittkäse nicht so meins.
Da sonst grad keiner im Laden ist, versuche ich das Experiment und frage, ob ich den Käse auch in meine Tupperdose kriegen kann. Oder ob die Folie denn sein müsse, aus gesetzlichen oder was-auch-immer Gründen. Ich wolle da jetzt nicht rumdiskutieren, aber ich versuche zu plastikfasten und bla, und daher die Frage.
Er meint, die Folie könnte er auch wegtun. Na, aber ob er sie nun wegschmeißt oder ich, das ist dann auch egal, also nehme ich den Gute-Laune-Käse mit Folie (Stück in passender Größe war schon fertig verpackt) und noch ein Stück von einem Käse, auf den ich vorher schon ein Auge geworfen hatte, weil ich die Sorte mag und hierzulande selten sehe.
Der Ladenmensch meint, auch wenn ich nicht diskutieren wolle, dürfte ich natürlich gerne diskutieren ;-) und die Folie sei nötig, weil ihm sonst das alles unterm Tresen sofort beim Hingucken eintrocknet. Na DAS weiß ich doch auch, da drum brauchen wir gar nicht diskutieren, daß DA die Folie nötig ist, ich hatte halt eher wissen wollen, ob er sie bei dem Käse weglassen kann, den er eh gerade offen hatte. Wo er ja ein Stück hätte neu abschneiden können für mich, was ich dann genommen hätte!
Ja, äh, okay, da haben wir aneinander vorbei geredet. Nun habe ich aber die Käsestücke schon, und nun bleibt es wie's ist, siehe Regel #1. Außerdem mag ich den Bioladen, und der will schließlich auch Umsatz machen, sonst macht der irgendwann zu und dann kriege ich auch keine losen Kartoffeln mehr, wenn nicht grad Markt ist. So there.
Kann sogar sein, daß er beim Wiegen der Zwiebeln für den Plastikbecher entsprechend abgezogen hat, obwohl ich ihm gesagt habe, den könnte er ruhig mitwiegen (daß das Ding etwas mehr wiegt als eine normale Tüte, ist ja mein Problem, und sooo schwer ist der nun auch nicht).
Zurück auf dem Markt gibt es gar keine Diskussionen, den Rosenkohl darf ich mir auch selbst wegnehmen und in die Tüte packen, dann wird das Ganze gewogen, und fertig. Scheint eh der Normalfall zu sein.
Weil sie aber auch Eier verkaufen, nutze ich die Gelegenheit und frage, ob sie leere Eierkartons brauchen können. Die schmeiße ich nämlich nie weg, weil... man sie ja nochmal brauchen könnte, und so. (Das ist eine andere Geschichte und soll in einem anderen Blogeintrag erzählt werden.)
Ja, würden sie gern nehmen, könnten sie brauchen. Mittwochs seien sie auch da, da würden sie nur da vorne stehen *zeig*. Ja dann bis demnächst mal. Ich hatte ohnehin beschlossen, mich irgendwann (tm) in der Mittagspause mal rüberzuschleichen, wenn momentan der größere Markt mittwochs ist. Mache ich mal, wenn ich das Fahrrad dabeihabe, zu Fuß dauert das zu lange.
Sehr fein, ist auch gleich das Problem 'sich auf dem Schrank stapelnde Eierkartons' gelöst. Das Wochenende schafft Platz, denn außerdem ist auch noch das im Keller im Weg stehende kaputte Fahrrad bei einem lokalen Menschen mit Schild am Tor "wer verschenkt alte Fahrräder? Zustand egal, auch kaputt/verbogen etc" gelandet, der sich riesig drüber gefreut hat und offenbar Zeit und Gerät hat, das Ding wieder flottzumachen. Wie's aussieht, macht er brauchbare Gefährte daraus und verkauft dann die wieder. Das ist mir ja in jeder Hinsicht viel lieber, es so jemandem zu schenken, als daß ich's hätte zum Sperrmüll geben müssen.
(Ich hatte im Fahrradladen schon mal gefragt, ob die mir das reparieren würden, und die meinten, kann man machen, lohnt sich finanziell aber nicht. Fair.)
Mit dem Samstag bin ich sehr zufrieden :-)
Ach ja, den Workaround für Verkäufer für den Umgang mit Leuten wie mir, den hatte ich noch versprochen. Denn woher soll ein Verkäufer von irgendwas wissen, ob er nun Typ Großtante im Laden hat (WILL gefragt werden, was sie will) oder Typ ich (will genau das nicht)?
Offenbar kennen zumindest einige Verkäufer das Problem, denn ein freundliches "Sie sagen Bescheid, falls ich was für Sie tun kann, ja? :-)" oder entsprechend (es gibt viele Variationen davon) funktioniert hervorragend, wenn ernst gemeint (und nicht so passiv-aggressiv 'Suchen Sie was Bestimmtes?!').
Dann rufe ich freundlich zurück "Klar, mach ich, aber ich muß erst selbst denken, ob ich überhaupt was will :-)", und alles ist gut.
So lässt es mir die Wahl, ob ich irgendwas will, lässt mich aber auch wissen, daß ich nicht ignoriert werde und Beratung etc. natürlich bekomme, wenn ich denn eine will. So ist mir das am liebsten. Laßt mir einfach die Wahl.
Und in Läden, die das so handhaben, geh ich auch gern rein, genau wie in die, wo ich tatsächlich ignoriert werde, wenn ich nicht von selbst ankomme und frage. Das geht bei mir beides. :-)
Mittwoch, 15. März 2017
Plastikfasten, Tag 10 und 11 - Getränkedinge
Das Ganze spielt sich ein, mittlerweile denke ich auch beim Kaffee nach dem Mittagessen daran, den nicht unten aus dem Automaten zu ziehen (liefert einem automatisch den Plastebecher mit), sondern halt obenrum zu laufen und ihn mir oben an der Padmaschine in der eigenen Tasse zu kochen. Ist zwar ein wenig umständlich, aber obendrein noch eine Kostenersparnis von 57%.
Jetzt müßte ich als nächsten Schritt nur noch mal dran denken, mir das Kakaopulver auch noch mitzunehmen, damit ich den Schoko-Cappu vom Automaten nachbauen kann. Und einen Löffel. Löffel wäre auch gut. Vielmehr ZWEI Löffel, einen fürs Kakaopulver und einen fürs Umrühren. Boah Logistik, ey!
Der Hauptnachteil vom Kaffee aus unserer Maschine ist, daß die eine Weile braucht, bis das Wasser heiß ist, dafür ist dann aber der Kaffee so heiß, daß ich den in der Pause nicht mehr austrinken kann. Irgendwas ist ja immer!
Beide Probleme ließen sich auf einen Schlag lösen, wenn ich mal dran denken würde (there's a pattern here somewhere...), den Kaffee einfach VOR dem Mittagessen zusammenzubauen und dann einfach nur nach dem Essen noch den Umweg obenrum laufen müßte, ihn abzuholen.
Ansonsten bin ich als Teetrinker fein raus, was Plastik angeht. Wobei paradoxerweise Teebeutel in der Regel plastikfreier sind als loser Tee. (Wenn man mal von den Sorten absieht, wo jeder Beutel einzeln in Plastik verpackt ist... was zwar einen gewissen Sinn hat, aber aus Müllgründen bekloppt ist). Aber loser Tee im Büro ist eh nicht meins, und Teebeutel wohnen in Kartons und enthalten nur anderen Müll, aber kein Plastik. (Daß mir jetzt keiner mit der klassischen Teebeutelmülltrennung daherkommt. :ugly:)
Ansonsten hat das Büro einen Wassersprudler, der nach längerer Reparaturphase (Techniker war informiert) auch wieder tut, was er soll, und somit ist da schon mal alles grün.
Daheim gibt es sowohl losen Tee als auch Beutel, kommt aufs Buch an, und aufgegossen wird entweder direkt in die Stahlthermoskanne (die gleiche wie im Büro) oder - bei losem Tee - in der Glaskanne und dann in die Thermos umgefüllt. Das mach ich aber schon immer so, auch ohne Plastikfasten.
(An dieser Stelle muß ich übrigens erwähnen, daß ich in Österreich nicht noch eine dritte Stahlthermoskanne haben wollte und eine alte Thermoskanne wieder in Dienst gestellt habe, die einen Glaseinsatz hat. An der zeigt sich aber jedes Mal ganz deutlich, daß sich der Faktor 2 im Preis für die gescheite Stahlkanne wirklich lohnt, denn wo der Tee in der Stahlkanne auch nach 24 h noch halbwegs lauwarm ist, ist der in der Glaskanne schon nach einem halben Tag eiskalt. Gnah.
Bei dem Faktor 2 im Preis sprechen wir übrigens von unglaublichen 10 Euro für die unverwüstliche Stahlkanne vom Ikea vs. 5 Euro für die verflixte Glaskanne, die ich heute nie wieder kaufen würde und wo ich eigentlich hoffe, daß die endlich jemand mal runterschmeißt. Tja.)
Was aber im Sommer, wenn ich den Tee eigentlich lieber kalt als Eistee haben will? Da habe ich schon letztes Jahr ewig herumgegrübelt, weil die Thermoskanne erst mal kontraproduktiv ist. Normale Plastikflaschen (Wasser etc) gehen nur, wenn der Tee vorher schon kalt genug ist. Sowas nehme ich normalerweise mit auf Reisen, aber die normalen Flaschen kriegt man durch den engen Hals nicht wirklich gescheit sauber ohne Handarbeit (nee), so dass nach ein paarmal da auch Schluß ist. Es gibt welche mit weiterem Hals, aber auch die kann ich nicht einfach in die Spülmaschine stecken oder mit heißem Tee füllen.
Für daheim habe ich da aber mittlerweile eine fast perfekte Lösung gefunden: die großen Smoothie-Flaschen von True Fruits. Sind aus Glas, ohne Pfand, werden in der Spülmaschine durch den weiten Hals problemlos sauber, trotzdem kann ich noch bequem aus der Flasche trinken, und mit kochendem Wasser haben die gar kein Problem, die Firma macht sogar selbst Werbung dafür, die leere Flasche doch als Teekanne zu recyceln (mit ihrem eigenen tollen käuflich zu erwerbenden Teekannenaufsatz, natürlich. Ja nee is klar.). Mit 4-5 Euro sind die Dinger als Getränk zwar relativ teuer, aber ich seh's mal so, daß ich dafür die Flasche kaufe und dann noch einen Smoothie gratis dazu bekomme. ;)
Die einzigen Punktabzüge gibt's dafür, daß kein voller Liter Tee reingeht (0,75 oder 0,7... müsste nachsehen) und vor allem dafür, daß auf den meisten mittlerweile einfach nur schlääääächte Sprüche draufstehen. Mit etwas Suchen findet man aber auch manchmal noch den Fall, daß einfach nur draufsteht, was drin ist. Besser!
Ansonsten habe ich beim Einkaufen fürs letzte Freundestreffen am Wochenende festgestellt, daß sowohl der von mir gern getrunkene Thomas Henry Spicy Ginger als auch die hiesige gute Version von Almdudler tatsächlich Mehrwegplastikflaschen sind, also theoretisch auch beim Sinnloser-Plastikmüll-Fasten 'gingen'.
Was aber, wenn man nun Mineralwasserfan ist oder Saft haben will, aber trotzdem plastikfasten?
Den guten teuren Saft gibts in Glasflaschen, aber ob da Pfand drauf ist oder ob das Glasmüll ist, weiß ich auch nicht. Aber selbst wenn man nur zum Aldi geht, kann man einfach wenigstens (Richtlinie #2: besser wenig als gar nicht) drauf achten, den 100% Saft zu kaufen - der günstigere 'Orangennektar' ist zu einem großen Anteil nur verpacktes Leitungswasser.
Und für die Medium-Sprudel-Trinker gibt es auch einen sehr einfachen Trick, auf den ich mal gekommen bin, als ich wegen einer OP nicht schwer tragen durfte: statt Medium den Sprudel mit voller Kohlensäure kaufen und dann daheim zu 50% mit Leitungswasser verdünnen. Spart auf einen Schlag 50% Plastikflaschen ein. Und man muss auch nur die Hälfte durch die Gegend schleppen ;).
Jetzt müßte ich als nächsten Schritt nur noch mal dran denken, mir das Kakaopulver auch noch mitzunehmen, damit ich den Schoko-Cappu vom Automaten nachbauen kann. Und einen Löffel. Löffel wäre auch gut. Vielmehr ZWEI Löffel, einen fürs Kakaopulver und einen fürs Umrühren. Boah Logistik, ey!
Der Hauptnachteil vom Kaffee aus unserer Maschine ist, daß die eine Weile braucht, bis das Wasser heiß ist, dafür ist dann aber der Kaffee so heiß, daß ich den in der Pause nicht mehr austrinken kann. Irgendwas ist ja immer!
Beide Probleme ließen sich auf einen Schlag lösen, wenn ich mal dran denken würde (there's a pattern here somewhere...), den Kaffee einfach VOR dem Mittagessen zusammenzubauen und dann einfach nur nach dem Essen noch den Umweg obenrum laufen müßte, ihn abzuholen.
Ansonsten bin ich als Teetrinker fein raus, was Plastik angeht. Wobei paradoxerweise Teebeutel in der Regel plastikfreier sind als loser Tee. (Wenn man mal von den Sorten absieht, wo jeder Beutel einzeln in Plastik verpackt ist... was zwar einen gewissen Sinn hat, aber aus Müllgründen bekloppt ist). Aber loser Tee im Büro ist eh nicht meins, und Teebeutel wohnen in Kartons und enthalten nur anderen Müll, aber kein Plastik. (Daß mir jetzt keiner mit der klassischen Teebeutelmülltrennung daherkommt. :ugly:)
Ansonsten hat das Büro einen Wassersprudler, der nach längerer Reparaturphase (Techniker war informiert) auch wieder tut, was er soll, und somit ist da schon mal alles grün.
Daheim gibt es sowohl losen Tee als auch Beutel, kommt aufs Buch an, und aufgegossen wird entweder direkt in die Stahlthermoskanne (die gleiche wie im Büro) oder - bei losem Tee - in der Glaskanne und dann in die Thermos umgefüllt. Das mach ich aber schon immer so, auch ohne Plastikfasten.
(An dieser Stelle muß ich übrigens erwähnen, daß ich in Österreich nicht noch eine dritte Stahlthermoskanne haben wollte und eine alte Thermoskanne wieder in Dienst gestellt habe, die einen Glaseinsatz hat. An der zeigt sich aber jedes Mal ganz deutlich, daß sich der Faktor 2 im Preis für die gescheite Stahlkanne wirklich lohnt, denn wo der Tee in der Stahlkanne auch nach 24 h noch halbwegs lauwarm ist, ist der in der Glaskanne schon nach einem halben Tag eiskalt. Gnah.
Bei dem Faktor 2 im Preis sprechen wir übrigens von unglaublichen 10 Euro für die unverwüstliche Stahlkanne vom Ikea vs. 5 Euro für die verflixte Glaskanne, die ich heute nie wieder kaufen würde und wo ich eigentlich hoffe, daß die endlich jemand mal runterschmeißt. Tja.)
Was aber im Sommer, wenn ich den Tee eigentlich lieber kalt als Eistee haben will? Da habe ich schon letztes Jahr ewig herumgegrübelt, weil die Thermoskanne erst mal kontraproduktiv ist. Normale Plastikflaschen (Wasser etc) gehen nur, wenn der Tee vorher schon kalt genug ist. Sowas nehme ich normalerweise mit auf Reisen, aber die normalen Flaschen kriegt man durch den engen Hals nicht wirklich gescheit sauber ohne Handarbeit (nee), so dass nach ein paarmal da auch Schluß ist. Es gibt welche mit weiterem Hals, aber auch die kann ich nicht einfach in die Spülmaschine stecken oder mit heißem Tee füllen.
Für daheim habe ich da aber mittlerweile eine fast perfekte Lösung gefunden: die großen Smoothie-Flaschen von True Fruits. Sind aus Glas, ohne Pfand, werden in der Spülmaschine durch den weiten Hals problemlos sauber, trotzdem kann ich noch bequem aus der Flasche trinken, und mit kochendem Wasser haben die gar kein Problem, die Firma macht sogar selbst Werbung dafür, die leere Flasche doch als Teekanne zu recyceln (mit ihrem eigenen tollen käuflich zu erwerbenden Teekannenaufsatz, natürlich. Ja nee is klar.). Mit 4-5 Euro sind die Dinger als Getränk zwar relativ teuer, aber ich seh's mal so, daß ich dafür die Flasche kaufe und dann noch einen Smoothie gratis dazu bekomme. ;)
Die einzigen Punktabzüge gibt's dafür, daß kein voller Liter Tee reingeht (0,75 oder 0,7... müsste nachsehen) und vor allem dafür, daß auf den meisten mittlerweile einfach nur schlääääächte Sprüche draufstehen. Mit etwas Suchen findet man aber auch manchmal noch den Fall, daß einfach nur draufsteht, was drin ist. Besser!
Ansonsten habe ich beim Einkaufen fürs letzte Freundestreffen am Wochenende festgestellt, daß sowohl der von mir gern getrunkene Thomas Henry Spicy Ginger als auch die hiesige gute Version von Almdudler tatsächlich Mehrwegplastikflaschen sind, also theoretisch auch beim Sinnloser-Plastikmüll-Fasten 'gingen'.
Was aber, wenn man nun Mineralwasserfan ist oder Saft haben will, aber trotzdem plastikfasten?
Den guten teuren Saft gibts in Glasflaschen, aber ob da Pfand drauf ist oder ob das Glasmüll ist, weiß ich auch nicht. Aber selbst wenn man nur zum Aldi geht, kann man einfach wenigstens (Richtlinie #2: besser wenig als gar nicht) drauf achten, den 100% Saft zu kaufen - der günstigere 'Orangennektar' ist zu einem großen Anteil nur verpacktes Leitungswasser.
Und für die Medium-Sprudel-Trinker gibt es auch einen sehr einfachen Trick, auf den ich mal gekommen bin, als ich wegen einer OP nicht schwer tragen durfte: statt Medium den Sprudel mit voller Kohlensäure kaufen und dann daheim zu 50% mit Leitungswasser verdünnen. Spart auf einen Schlag 50% Plastikflaschen ein. Und man muss auch nur die Hälfte durch die Gegend schleppen ;).
Plastikfasten, Tag 9 - Tütensocken
Nach Tag 8 war ich 'weg', somit fielen diese Tage unter Guideline 'aussetzen', und somit kommt vorgestern erst Tag 9.
Ich mußte wieder mal in die Autowerkstatt :ugly: (die andere, unfähigere, aber das gibt sich nicht viel örtlich) und war diesmal auf den Marktkauf vorbereitet. Lose Kartoffeln :)
Nun hatte der aber auch gerade Socken im Angebot, genau solche, wie ich gerade ein Paar geschrottet hatte. Immerhin mit Pappschuber drumrum, leider aber mit diesem leidigen kleinen Kleidungsstücke-Zusammentacker-Ding aus Plastik, für das man immer die Schere braucht und wo dann der abgeschnittene Plastikfitzel immer erst mal runterfällt. Narf. Darauf verzichten mittlerweile immerhin viele ökoartige Hersteller und ziehen da einfach einen Faden durch, hält genauso gut. Zumindest kenne ich das von den Ökobaumwollshirts vom C&A genau so. Nur, der C&A ist genau da, wo der zweite Tegut ist, also 40 km weit weg. :ugly: Und wie der das mit den Socken hält, weiß ich auch nicht. Also werde ich mit dem leidigen Kleidungsstücke-Zusammentacker-Ding leben. Haben diese Teile eigentlich einen Namen, außer 'blödes kleines Scheißding'?
Lose Kartoffeln, lose Chili. Lose Cocktailtomaten. Diesmal nehme ich doch eine Obsttüte (eigene liegt noch im falschen Gepäck... Fehlplanung!), statt die Kartoffeln wie eigentlich geplant ganz lose mitzunehmen, denn die dritte Sorte (die ich gewollt hätte) ist alle und somit habe ich die Auswahl zwischen sauberen, mehligkochenden Kartoffeln und total sandig-erdigen festkochenden Kartoffeln.
Nee, mehligkochend kann ich für Chipsdinge nicht verwenden, aber diese Erdschleudern einfach so aufs Band legen wäre grob unfair, da müsste sich der Kassierer danach die Hände waschen. Tüte it is, then. Immerhin sind die unmarkiert, die kann ich also auch in den anderen Supermärkten weiterverwenden, die Obsttüten ohne Aufdruck haben. Was zumindest Aldi sein dürfte. Rewe hat Aufdrucke - hatte er zumindest mal, denn eine 'Rewe Bio' Obsttüte hab ich seit Ewigkeiten als Wäscheklammerbeutel im Einsatz. ;-) Vermutlich würde da aber letztendlich niemand auf Aufdruck oder nicht achten, ich weiß es eben nur, weil es auf dem Wäscheklammerbeutel steht, mit dem ich doch gelegentlich zu tun habe ;).
Bananen kann der Laden immer noch nicht, diesmal gibts nur grasgrün. Brauche ich aber auch nicht neu.
Ich bestaune exotische Koffeinkakaosorten und frage mich, ob das echte Papiertüten sind oder doch nur getarnte Plastiks. Ich vermute letzteres.
Generell sollte ich dem Marktkauf wohl doch etwas mehr Beachtung schenken und zB da vorbeifahren, wenn ich ohnehin in der Gegend unterwegs bin (von einem meiner Lieblings-Ausflugsziele ist das auch nur ein kleinerer Umweg). Der ist gar nicht so ein Billigheimer, wie ich ihn abgestempelt hatte, und hat durchaus einiges, was meine vier hiesigen so nicht haben. Aber extra nur für den hinfahren lohnt immer noch nicht, nur in Kombination.
An der Kasse bin ich gespannt, ob es wieder ein "Incident" mit den beiden losen Chili gibt wie letztes Mal hier, wo sie mich gefragt haben, ob ich da nicht ne Tüte für wollte.
So weit kommts aber gar nicht erst. Die Socken sind mit das erste, was auf dem Band liegt. Die Kassiererin scannt das Etikett, greift dann zur Rolle Obsttüten, die griffbereit steht (die haben offenbar supermarktübergreifend alle so eine Obsttüten-Rolle an der Kasse?), wickelt eine Obsttüte ab und packt völlig selbstverständlich den Sockenpack da rein... ich bin so perplex, daß ich wie ein Kamel danebenstehe, dann erst schalte und völlig verwirrt frage, äh, wozu diese Tüte, bitte? Ich glaube, ich habe sogar echt gefragt, ob sie die zum Wiegen braucht oder was... als ob Socken gewogen werden müßten... allein das zeigt schon, WIE verwirrt ich war. What the what?
Die Kassiererin ihrerseits ist offenbar nun total überrascht, warum ich überhaupt in Frage stelle, daß die Socken von ihr selbstverständlich in eine Obsttüte gepackt werden. Ob ich etwa keine wollte?
Äh - nein? Wozu sollte ich meine neuen Socken in einer Obsttüte wollen? ??
(Und selbst wenn ich das wollte, warum auch immer ich das auch wollen sollte, dann hätte ich mir selbst eine genommen??)
Die Kassiererin meint, leicht beleidigt, die Kunden würden sonst immer eine Tüte wollen.
Ich nur so: ????????????????
Ich meine, bei erdigen Kartoffeln sehe ich die Tüte völlig ein.
Daß nicht jeder sein Obst/Gemüse einfach so aufs Band legen mag, auch wenn das eh gewaschen wird, sehe ich auch noch halbwegs ein. Also das würde ich zumindest nachvollziehen können.
Aber SOCKEN???
Ich kriege auf die eigentlich nicht rhetorische Frage gar keine Antwort mehr, offenbar hab ich nun verschissen, da hat sie es ja nur gut gemeint und wollte zuvorkommend zum Kunden sein, und ich hab das vermasselt. Dabei habe ich's auch nicht böse gemeint oder wollte 'schwierig' sein, ich bin nur immer noch im WTF? Modus. (Tüte für Socken? But WHY?)
Erst beim Rausgehen fällt mir dann auf, daß sie mich vermutlich tatsächlich einfach als Bekloppte abgeheftet hat, denn die beiden losen Chili gingen unbeanstandet durch.
...
Ich mußte wieder mal in die Autowerkstatt :ugly: (die andere, unfähigere, aber das gibt sich nicht viel örtlich) und war diesmal auf den Marktkauf vorbereitet. Lose Kartoffeln :)
Nun hatte der aber auch gerade Socken im Angebot, genau solche, wie ich gerade ein Paar geschrottet hatte. Immerhin mit Pappschuber drumrum, leider aber mit diesem leidigen kleinen Kleidungsstücke-Zusammentacker-Ding aus Plastik, für das man immer die Schere braucht und wo dann der abgeschnittene Plastikfitzel immer erst mal runterfällt. Narf. Darauf verzichten mittlerweile immerhin viele ökoartige Hersteller und ziehen da einfach einen Faden durch, hält genauso gut. Zumindest kenne ich das von den Ökobaumwollshirts vom C&A genau so. Nur, der C&A ist genau da, wo der zweite Tegut ist, also 40 km weit weg. :ugly: Und wie der das mit den Socken hält, weiß ich auch nicht. Also werde ich mit dem leidigen Kleidungsstücke-Zusammentacker-Ding leben. Haben diese Teile eigentlich einen Namen, außer 'blödes kleines Scheißding'?
Lose Kartoffeln, lose Chili. Lose Cocktailtomaten. Diesmal nehme ich doch eine Obsttüte (eigene liegt noch im falschen Gepäck... Fehlplanung!), statt die Kartoffeln wie eigentlich geplant ganz lose mitzunehmen, denn die dritte Sorte (die ich gewollt hätte) ist alle und somit habe ich die Auswahl zwischen sauberen, mehligkochenden Kartoffeln und total sandig-erdigen festkochenden Kartoffeln.
Nee, mehligkochend kann ich für Chipsdinge nicht verwenden, aber diese Erdschleudern einfach so aufs Band legen wäre grob unfair, da müsste sich der Kassierer danach die Hände waschen. Tüte it is, then. Immerhin sind die unmarkiert, die kann ich also auch in den anderen Supermärkten weiterverwenden, die Obsttüten ohne Aufdruck haben. Was zumindest Aldi sein dürfte. Rewe hat Aufdrucke - hatte er zumindest mal, denn eine 'Rewe Bio' Obsttüte hab ich seit Ewigkeiten als Wäscheklammerbeutel im Einsatz. ;-) Vermutlich würde da aber letztendlich niemand auf Aufdruck oder nicht achten, ich weiß es eben nur, weil es auf dem Wäscheklammerbeutel steht, mit dem ich doch gelegentlich zu tun habe ;).
Bananen kann der Laden immer noch nicht, diesmal gibts nur grasgrün. Brauche ich aber auch nicht neu.
Ich bestaune exotische Koffeinkakaosorten und frage mich, ob das echte Papiertüten sind oder doch nur getarnte Plastiks. Ich vermute letzteres.
Generell sollte ich dem Marktkauf wohl doch etwas mehr Beachtung schenken und zB da vorbeifahren, wenn ich ohnehin in der Gegend unterwegs bin (von einem meiner Lieblings-Ausflugsziele ist das auch nur ein kleinerer Umweg). Der ist gar nicht so ein Billigheimer, wie ich ihn abgestempelt hatte, und hat durchaus einiges, was meine vier hiesigen so nicht haben. Aber extra nur für den hinfahren lohnt immer noch nicht, nur in Kombination.
An der Kasse bin ich gespannt, ob es wieder ein "Incident" mit den beiden losen Chili gibt wie letztes Mal hier, wo sie mich gefragt haben, ob ich da nicht ne Tüte für wollte.
So weit kommts aber gar nicht erst. Die Socken sind mit das erste, was auf dem Band liegt. Die Kassiererin scannt das Etikett, greift dann zur Rolle Obsttüten, die griffbereit steht (die haben offenbar supermarktübergreifend alle so eine Obsttüten-Rolle an der Kasse?), wickelt eine Obsttüte ab und packt völlig selbstverständlich den Sockenpack da rein... ich bin so perplex, daß ich wie ein Kamel danebenstehe, dann erst schalte und völlig verwirrt frage, äh, wozu diese Tüte, bitte? Ich glaube, ich habe sogar echt gefragt, ob sie die zum Wiegen braucht oder was... als ob Socken gewogen werden müßten... allein das zeigt schon, WIE verwirrt ich war. What the what?
Die Kassiererin ihrerseits ist offenbar nun total überrascht, warum ich überhaupt in Frage stelle, daß die Socken von ihr selbstverständlich in eine Obsttüte gepackt werden. Ob ich etwa keine wollte?
Äh - nein? Wozu sollte ich meine neuen Socken in einer Obsttüte wollen? ??
(Und selbst wenn ich das wollte, warum auch immer ich das auch wollen sollte, dann hätte ich mir selbst eine genommen??)
Die Kassiererin meint, leicht beleidigt, die Kunden würden sonst immer eine Tüte wollen.
Ich nur so: ????????????????
Ich meine, bei erdigen Kartoffeln sehe ich die Tüte völlig ein.
Daß nicht jeder sein Obst/Gemüse einfach so aufs Band legen mag, auch wenn das eh gewaschen wird, sehe ich auch noch halbwegs ein. Also das würde ich zumindest nachvollziehen können.
Aber SOCKEN???
Ich kriege auf die eigentlich nicht rhetorische Frage gar keine Antwort mehr, offenbar hab ich nun verschissen, da hat sie es ja nur gut gemeint und wollte zuvorkommend zum Kunden sein, und ich hab das vermasselt. Dabei habe ich's auch nicht böse gemeint oder wollte 'schwierig' sein, ich bin nur immer noch im WTF? Modus. (Tüte für Socken? But WHY?)
Erst beim Rausgehen fällt mir dann auf, daß sie mich vermutlich tatsächlich einfach als Bekloppte abgeheftet hat, denn die beiden losen Chili gingen unbeanstandet durch.
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