Freitag, 8. Februar 2008

Resistance is futile - you will be verkabelt

Im Moment bin ich temporär bei meinen Eltern untergekommen, und ich staune selbst, daß alle Orte, an denen ich mich länger aufhalte, schon wieder aussehen, als sei eine Borg-Invasion im Gange. Überall Kabel.

Vor meinem Bett dümpelt noch das alte Telefon, aus dem ich immerhin die Nummern rausholen wollte, bevor es stillgelegt wird. Das macht mehrere Meter Kabel, von denen ich logischerweise auch nur das Netzkabel angeschlossen habe. Der Rest schlängelt sich so um das Telefon herum, das wie eine Spinne im Kabelnetz sitzt.

Ansonsten mein Handyladegerät. Kabel. Und das Akkuladegerät. Mehr Kabel. Außerdem liegen da zwei der externen Festplatten, samt allen dazugehörigen Kabeln. Die Katze interessieren die Kabel aber nicht, solange sie sie nicht daran hindern, auf der Bettdecke zu schlafen. Und da sind erstaunlicherweise noch keine Kabel... zumindest nicht, wenn ich nicht selbst da bin, dann schon.

Neulich wollte mein Vater eine seiner Zipdisketten, auf die er seine Backups macht, wieder leer haben. Also umspielen auf externe Festplatte. Ich machte es mir an dem kleinen Tisch vorm Fernseher bequem. Zuerst das Notebook. Ein Netzteil und ein Netzkabel. Dann die externe Festplatte. Noch ein Netzteil, noch ein Netzkabel und das USB-Verbindungskabel. Und das Zip-Laufwerk. Drittes Netzteil, drittes Netzkabel, und ein Parallelportkabel. Mittlerweile mußte ich den Tischlampenstecker ziehen, weil meine Eltern natürlich keine 6er-Verteilerleisten an der Steckdose haben, sondern nur 3er. Immerhin überhaupt eine.

So, kann losgehen. Die externe Festplatte blinkt blau, wenn sie arbeitet. Das Ziplaufwerk leuchtet generell mit einer grünen LED und blinkt mit einer gelben, wenn es schreibt oder liest. Das Notebook hat auch einige leuchtende und/oder blinkende Lichtchen in diversen Farben. Der Tisch ist also ein Gewirre aus Kabeln, Netzteilen, Laufwerken und blinkenden Lichtern!

Ich fühle mich wie zu Hause. Meine Eltern blicken stirnrunzelnd und kopfschüttelnd auf die Dinge auf dem Tisch. Ich kann nichts dafür. Ich brauch die nun mal alle!

Immerhin habe ich eine kabellose Maus. Yay.

2 Kommentare:

FrauKatz hat gesagt…

:rofl:

Immerhin, die Maus ist kabellos. Muß ich mir für Rollie auch mal zulegen. Bei Gelegenheit.

Ranwen hat gesagt…

Kabellose Maus ist ideal, um Präsentationen weiterzuschalten, wenn der Laptop - wie üblich - nicht direkt vor der Leinwand steht, auf der man seine Präsentation macht. Mit einer guten Funkmaus muß man dann nicht jedes Mal zum Computer latschen und von Hand die Folien weiterschalten. Deshalb hab ich sie eigentlich, als Quasifernsteuerung für Vorträge... daß sie sonst auch praktisch ist, ist eher ein netter Nebeneffekt. ;)