*Blog abstaub* Zur Bücherliste gab es zwar noch ein paar Entwürfe, aber wegen RL in Kombination mit 'liest doch eh keiner, was mach ich mir die Arbeit eigentlich' versandete dann das Ganze.
Da ich nun aber angekündigt hatte, wieder mal eine Version von Plastikfasten zu probieren, was gestern losging, und Leute (tm) dazu Berichte haben wollten, ist das die Gelegenheit, das alte Blog zu recyceln ;-).
Eigentlich dachte ich, ich müsste das traditionell anfangen und erst mal das Paßwort zurücksetzen lassen, aber nö. Sehr verwunderlich.
Also erst mal das Vorwort zu meiner Version von Plastikfasten. Da gibt es nämlich ein paar Regeln (well... more like guidelines) und Randbedingungen.
Regel #1: Kein Quatsch nur wegen des Plastikfastens.
Heißt, es gibt eine Sinnvollitätsgrenze, und wo die ist, bestimme ich. Wenn es das, was ich grad brauche oder wirklich wirklich haben will, nur 20 km Autofahrt entfernt ohne Plastik gibt, dann is halt mit Plastik. Ich hab auch noch ein RL neben dem Fasten, ne.
Ja, ein Verzicht auf Plastik ist vermutlich weitgehend möglich (zumindest wenn man bereit ist, unendlich viel Aufwand dafür zu treiben!), aber nicht mal immer sinnvoll. Nur einen Teil 'befasten' ist aber besser als gar nichts. Das führt direkt zu Regel #2.
Regel #2: Teilweise ist besser als gar nicht.
Klar ist: alles, was noch irgendwie sinnvoll weiterverwendet werden kann und wird, ist erst mal kein direkter 'Müll' und somit nicht 'verboten'.
Soll heißen, daß Verpackungen etc., die nochmal für was anderes verwendet werden können, besser sind als solche, die einfach nur Müll sind.
Unters Fasten fallen erst mal beide ("wenn man es auch genausogut weglassen kann, dann lass es weg"), aber wenn man es schlecht oder gar nicht weglassen kann, ohne Regel #1 zu verletzen, sind wiederverwendbare Plastiksachen zu bevorzugen.
'Plastikfasten' ist also eigentlich der falsche Begriff - mir geht's drum, auf sinnlosen (!) Plastikmüll zu verzichten, bzw mehr drauf zu achten (kompletter Verzicht auf Plastikmüll würde auch mit Regel #1 kollidieren). Korrekter für das, was ich mache, wäre also "sinnloser-Plastikmüll-Fasten", aber so bekäme ich das nie durchs Marketing.
Sinnloser Müll ist der, den man schlicht ganz weglassen könnte, ohne daß es was ausmacht. Beispiel in Plastik eingeschweißte Gurken. Braucht kein Mensch!
Regel #3: Keine 'Nebenwirkungen' auf andere.
Das Plastikfasten wird ausgesetzt, wenn andere Leute mit drinhängen würden. Wenn für jemanden anders (mit) eingekauft/gekocht wird oder ich Gast bin, werde ich mich nicht hinstellen und sagen 'wir müssen aber die teureren Sachen kaufen, weil ICH plastikfasten will'. Das ist MEIN 'Problem'. Und das wird pragmatisch gelöst, indem fastenfreie Tage hinten drangehängt werden, wenn ich das unbedingt will.
Da ich nicht aus religiösen Gründen irgendwas-faste, kann mir das ziemlich egal sein, ob von Karneval bis Ostern oder sonstwann. Die meisten, die momentan irgendwas fasten, machen das nicht aus religiösen Gründen. Ist ja auch egal warum, das ist "jedem seine Sache", soll also jeder nach seiner Fasson fasten.
Randbedingung #1: Ich will endlich mal meine Vorräte abbauen, die locker eine Zombieapokalypse lang reichen würden. Das wird mir in vielen Fällen ohnehin die Sache sehr einfach machen, weil ich auf die Sachen zurückgreifen kann, die da sind und vorher schon da waren. This may be considered cheating, aber andererseits ist die Randbedingung auch ein Vorsatz für dieses Jahr gewesen, und außerdem wäre es völliger Quatsch, vorhandene Vorräte wegen Plastikfastens nicht zu benutzen, somit greift da Regel #1.
Randbedingung #2: Kann sein, dass im Lauf des Plasikfastens noch mehr Guidelines dazukommen ;-)
Donnerstag, 2. März 2017
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1 Kommentar:
Seit wann musst Du durch das Marketing kommen? ;)
Ansonsten sinnvolle Guidelines, die meines Erachtens nicht nur für ein 'aktutes' Plastikfasten geeignet sind, sondern sich tendentiell für eine generelle Umstellung eignen.
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