Immer wieder lese ich mal von diesen oder jenen Blogprojekten, die alle eins mehr oder weniger voraussetzen:
1. daß man regelmäßig bloggt, und das auch noch mit möglichst kurzen Abständen
2. daß man irgendwas vom Vorgänger übernimmt und irgendwem weitergibt.
So an sich ist das schon eine schöne Sache, nur kann ich mit 1. nicht so wirklich dienen (dazu habe ich nun mal zu viel konfuses RL und so), und 2. läßt sich wiederum unterteilen in a. kann ich nun mal schlecht wegen !1., und b. mag ich ohnehin nicht so ganz. Es riecht für mich immer so ein wenig nach Kettenbrief, und diese Dinger kann ich ja nun gar nicht leiden.
Die Forums-Blogtour ist bei mir ja aus genau solchen Gründen auch im Sande verlaufen, auch wenn ich die Idee gut fand und auch immer noch finde.
Nun wurde am Wochenende, so im RL, über dies und jenes und auch übers Bloggen gesprochen, und es stellte sich heraus, daß zumindest ein Großteil der Leserschaft das gar nicht so kritisch nimmt mit diesen beiden Punkten.
Und ich Depp sagte, daß ich das Buchlistendingsbums, zu dem Illyria zuletzt bloggte, eigentlich sehr interessant finde, obwohl ich einen Großteil der Fragen entweder in einem Satz oder mit "das werd ich auch grad öffentlich im Internet erzählen, ja nee, is klar!" beantworten könnte.
Und ich Depp lobte Illyria auch noch für ein Post aus dieser Reihe, in dem genau das drin stand - daß man eben solche Fragen aus gutem Grund gar nicht öffentlich beantwortet. Ich habe es zumindest sehr gerne gelesen, wobei ich mir dachte "genaaau das!" und mich freute, daß es endlich einer schreibt.
Somit hatte ich Depp außer 'ääääh...' dann aber keinen Schnellzugriffsgrund mehr, warum ich nicht mal sowas bloggen würde.
Aber ihr wart gewarnt! Packt die Erdnußschokoriegel eurer Wahl ein, und so.
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Montag, 21. Februar 2011
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